Mönchspfeffer Tabletten – Arten, Dosierung & Darreichungsform

Assorted pillsDie häufigste Form, Mönchspfeffer einzunehmen, gestaltet sich in Form von Mönchspfeffer Kapseln oder Mönchspfeffer Tabletten. In diesen Mönchspfeffer Präparaten werden in der Regel die zerkleinert Mönchspfeffer Früchte oder ein Mönchspfeffer Trockenextrakt verarbeitet. Je nach Art der Inhaltsstoffe (also zerkleinerte Mönchspfeffer Früchte oder Mönchspfeffer Trockenextrakt) variiert die Art und Höhe der Dosierung. Zu den Mönchspfeffer Tabletten Sorten, die am häufigsten verordnet werden, zählen in erster Linie Agnucaston sowie auch Biofem, Femicur oder Feminon.

Mönchspfeffer Tabletten und ihre Inhaltsstoffe

Ganz grundsätzlich findet man auf dem Markt zwei verschiedene Arten von Mönchspfeffer Tabletten: Solche Mönchspfeffer Tabletten, die aus zerkleinerten Mönchspfeffer Früchten hergestellt werden und solche, die aus Mönchspfeffer Trockenextrakt produziert werden. Abhängig von der Art der verwendeten Inhaltsstoffe gestaltet sich dann auch die Dosierung. Wer sich nun aber die Frage stellt: „Ich bin in den Wechseljahren, wie hoch darf meine Mönchspfeffer Tabletten Dosierung sein?“, dem sei gesagt, dass diese Frage letztendlich nur ein Arzt beantworten kann. Im Internet findet man verschiedene Angaben zu Mönchspfeffer Tabletten (z.B. Agnuscaston) und der richtigen Dosierung – diese hängt jedoch immer auch vom Grad der Beschwerden sowie von der individuellen Konstitution der Patientin ab, die Mönchspfeffer einnehmen soll/möchte.

Empfehlung zur Dosierung von Mönchspfeffer Tabletten

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Wirkung von Mönchspfeffer und die richtige Dosierung von Mönchspfeffer von der Art und Intensität der Beschwerden betroffener Frauen abhängen. Dennoch gelten verschiedene Faustregeln zur Gabe von Mönchspfeffer. So sollen pro Tag nicht mehr als 3 Gramm Mönchspfeffer Tabletten aus zerkleinerten Mönchspfeffer Früchten eingenommen werden. Bestehen die Mönchspfeffer Tabletten aus Mönchspfeffer Trockenextrakt, sollte die tägliche Dosis 4 mg Mönchspfeffer nicht übersteigen. Häufig wird jedoch gerade bei Beschwerden während des Zyklus oder PMS dazu geraten, täglich Mönchspfeffer Tabletten mit einer Dosierung von bis zu 40 mg Mönchspfeffer einzunehmen – und das über einen Zeitraum von mehr als nur einem Monat. Letztendlich hängt die Dosierung von Mönchspfeffer Tabletten jedoch stark davon ab, aus welchen Inhaltsstoffen sich die Mönchspfeffer Tabletten zusammensetzen – und wie stark die Beschwerden, etwa bei PMS oder während des Zyklus tatsächlich sind. Im besten Fall werden Mönchspfeffer Tabletten, wie etwa Agnucaston, deshalb nicht eigenständig genommen, sondern unter Aufsicht des behandelnden Arztes.

Mönchspfeffer Tabletten am Beispiel von Agnucaston

Agnucaston ist eine der beliebtesten Mönchspfeffer Tabletten Arten. Es enthält Mönchspfeffer, der im Lateinischen auch Agnus Castus heißt. Von dieser Bezeichnung Agnus Castus hat Agnucaston seinen Namen erhalten. Agnucaston als Mönchspfeffer Tabletten beinhalten in erster Linie einen Trockenextrakt aus den Mönchspfeffer (Agnus Castus) Früchten.

Agnucaston Mönchspfeffer Tabletten, bzw. eine dieser Mönchspfeffer Tabletten, sollte einmal täglich, im besten Falle morgens, genommen werden – und das über einen dauerhaften Zeitraum von mehreren Monaten, auch während der Periode. Die Agnucaston Mönchspfeffer Tabletten sind in drei verschiedenen Packungsgrößen erhältlich: 30 -, 60 – oder 90 Mönchspfeffer Tabletten.

Worauf hat Agnucaston eine Wirkung?

Das Mönchspfeffer Präparat Agnucaston wird in erster Linie bei PMS und den entsprechenden Beschwerden eingesetzt. Zu den typischen Symptomen dieses Syndroms, die ohne Mönchspfeffer Young woman in painauftreten, zählen unter anderem:

  • Müdigkeit/Abgeschlafftheit
  • Reizbarkeit
  • Angeschwollene, schmerzende Brüste
  • Gewichtszunahme
  • Hautprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen in Rücken und Unterleib
  • Übelkeit/Schwindel
  • u.a.

Diese Symptome, die mit Agnucaston/Mönchspfeffer gelindert werden können, treten häufig im Alter zwischen 30 und 45 Jahren – sowie in den Jahren vor der Menopause am stärksten auf.

Agnucaston als Mönchspfeffer Präparat hilft dabei, den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen und lindert die Beschwerden des PMS. Dazu muss Agnucaston als Mönchspfeffer Präparat über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, die Einnahme über nur einen Monat hinweg reicht nicht aus – weder bei Agnucaston noch bei anderen Mönchspfeffer Tabletten. Damit eine lindernde Wirkung durch Mönchspfeffer tatsächlich einsetzen kann, muss die Einnahme von Mönchspfeffer über mehrere Monate erfolgen. Je nach Schweregrad der Beschwerden während des Zyklus ist es alternativ denkbar, Agnucaston/Mönchspfeffer nur während der Tage vor der Periode oder nur dann im Zyklus zu nehmen, wenn die Schmerzen oder ähnliche Symptome auftreten. Gegebenenfalls kann die Einnahme auch an den Zyklus angepasst werden, so ist es etwa denkbar das Mönchspfeffer Präparat Agnucaston im ersten Monat durchgehend zu nehmen, im zweiten Monat zur zwei Wochen und ab dem dritten Monat immer dann, wenn die Beschwerden sehr stark werden. Den richtigen Therapiezyklus, die Höhe der Dosierung von Agnucaston sowie alle weiteren Mönchspfeffer Behandlungsschritte bestimmt der Arzt.

Welche Wirkung hat Agnucaston generell?

Generell haben Mönchspfeffer und Agnucaston eine Wirkung auf die Bildung von Prolaktin. Agnucaston hat eine prolaktinsenkende Wirkung und hilft so dabei, den Zyklus zu regulieren. So werden Symptome, die vor der Regelblutung auftreten, durch den Mönchspfeffer gelindert, Agnucaston als Mönchspfeffer Präparat trägt zudem dazu bei, dass der Zyklus regelmäßig verläuft und die Monatsblutung pünktlich nach 28 Tagen einsetzt.

Wann zeigt Agnucaston eine Wirkung?

Agnucaston ist ein Präparat, das aus Mönchspfeffer hergestellt wird. Mönchspfeffer ist eine Heilpflanze und wie dabei üblich, tritt die Wirkung auch von Mönchspfeffer/Agnucaston nicht unmittelbar ein, die Regulierung des Hormonhaushalts und des Zyklus kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Mönchspfeffer im Generellen und Agnucaston speziell sollte man deshalb über einen Zeitraum von mehreren Monaten nehmen. Eine erste Wirkung von Mönchspfeffer/Agnucaston sollte sich dennoch bereits im ersten Behandlungsmonat abzeichnen.

Ich bin schwanger – darf ich Mönchspfeffer/Agnucaston nehmen?

Sobald man freudig sagen kann „Ich bin schwanger“, sollte man Agnucaston/Mönchspfeffer absetzen, da die Beschwerden des Zyklus, die Agnucaston/Mönchspfeffer lindern sollen, in einer Schwangerschaft nicht mehr auftreten. Zudem können bei einer weiteren Einnahme von Agnucaston/Mönchspfeffer in der Schwangerschaft Nebenwirkungen auftreten. Zu diesen Nebenwirkungen von Agnucaston/Mönchspfeffer kann etwa die Hemmung der Ausbildung der Milchdrüsen sowie des Milchflusses zählen.

Ich nehme Mönchspfeffer/Agnucaston, um schwanger zu werden – funktioniert das?

Mönchspfeffer/Angucaston kann dann dazu beitragen, einen Kinderwunsch zu erfüllen, wenn der unerfüllte Kinderwunsch in Zusammenhang mit einer Störung des Zyklus steht. Ein gestörter Zyklus kann etwa dazu führen, dass der Eisprung verhindert wird oder zu wenig Östrogen und/oder Progesteron produziert wird. Liegt die Ursache für die nicht eintretende Schwangerschaft darin, kann Mönchspfeffer/Agnucaston dazu beitragen, den Kinderwunsch zu erfüllen. Eine Alternative kann hier aber auch darin bestehen, dass die Pille erst vor Kurzem abgesetzt wurde. Nach dem Absetzen der Pille benötigt der Körper etwas Zeit zur Umstellung des Hormonhaushalts, in einem solchen Fall hat Agnucaston/Mönchspfeffer vielleicht keinen Einfluss auf das Schwangerwerden von Frauen. Hier wird ein Test des Hormonspiegels sowie verschiedener Ursachen und Einflussfaktoren empfohlen, der Faktoren wie die Pille, das Alter in Jahren, mögliche Erkrankungen etc. berücksichtigt, ehe die Wirkung und das Helfen von Mönchspfeffer/Agnucaston in Betracht gezogen werden können.

Ich bin noch in der Stillzeit – ist Agnucaston/Mönchspfeffer empfehlenswert?

In der Stillzeit sollte man Agnucaston/Mönchspfeffer nicht nehmen, da der Mönchspfeffer eine negative Wirkung auf die Milchproduktion zeigen kann. Diese Nebenwirkungen sind hier ähnlich wie die Nebenwirkungen, die bei einer Einnahme von Agnucaston/Mönchspfeffer in der Schwangerschaft auftreten können.

Ich bin in den Wechseljahren und nehme Agnucaston/Mönchspfeffer – geht das?

VitaminesJa, in jedem Fall. Mönchspfeffer kann auch in den Jahren vor der Menopause eine positive Wirkung auf den Hormonhaushalt zeigen, solange die Periode noch eintritt und ein Zyklus gegeben ist. Ist die Menopause bereits eingetreten, kann es zu Nebenwirkungen durch Mönchspfeffer kommen.

Ich nehme Mönchspfeffer normal regelmäßig, habe es aber einmal vergessen, was soll ich tun?

Wird Mönchspfeffer einmal nicht eingenommen, schmälert sich die Wirkung in der Regel dadurch nicht. In keinem Fall sollte die vergessene Einnahme von Mönchspfeffer nachgeholt werden. Am Folgetag sollte man den Mönchspfeffer dann wirklich wie gewohnt einnehmen.

Ich nehme Mönchspfeffer jetzt nicht mehr – sind die Symptome wirklich weg?

Es kann sein, dass die Beschwerden nach dem Absetzen von Mönchspfeffer wieder auftreten, hier handelt es sich nicht um Nebenwirkungen, sondern der Hormonhaushalt gerät gegebenenfalls wieder etwas durcheinander. Wer die Therapie mit Mönchspfeffer erneut beginnt, sollte jedoch sehr schnell eine lindernde Wirkung spüren.

Welche Alternativen gibt es zu Mönchspfeffer Tabletten?

Mönchspfeffer wird auch als Tee oder Tropfen dargeboten, auch diese Präparate zeigen Wirkung. Allerdings besteht dabei vielleicht die Gefahr einer zu hohen Dosierung mit entsprechenden Nebenwirkungen. Die Wirkung kann durch eine unregelmäßige Konzentration von Mönchspfeffer, insbesondere im Mönchspfeffer Tee, verursacht werden.

Wo kaufe ich Mönchspfeffer ein?

Bei jeder Frage zu Mönchspfeffer stehen Ärzte und die Mitarbeiter in der Apotheke zur Verfügung. Der Arzt hilft die richtige Dosierung zu finden, in der Apotheke erhält man dann die Mönchspfeffer Produkte. Zudem können die Mönchspfeffer Präparate auch online gekauft werden.